Ein mit verschiedenen Kräutern und Gemüsesorten bepflanztes Hochbeet mit Spalieren zur Unterstützung. Kleine Pflanzenmarkierungen sind sichtbar. Ein schwarzer Grill steht an der Seite auf einer gefliesten Terrasse vor einem Holzzaun.

Das Naschgarten-Hochbeet

Für Stadtbewohner ist das Thema der Selbstversorger erst in den letzten Jahren ein voller Trend – während auf dem Land seit jeher im eigenen Gemüsegarten allerlei Leckeres kultiviert wird.

 

Warum das so ist? – in der Stadt stehen eher weniger Gartenfläche zur Verfügung – des Weiteren ist oft der Zeitdruck durch viele andere Aktivitäten sehr hoch. Oft wird auch in Hochbeeten in kleinen Stadtgärten oder auch Dachterrassen vieles an Gemüse und Kräutern, aber auch Kleinfrucht wie Himbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren und Säulenobst angebaut.

 

Wie geht man vor:

Ein großer rechteckiger, mit Erde gefüllter Pflanzkübel steht in der Ecke eines mit grauen Fliesen ausgelegten Innenhofs, der von Holzwänden umgeben ist.

Das Hochbeet hat eine Länge von 5 m und eine Breite von 1m- das Ganze bei einer Höhe von 80 cm. Nach unten hin ist es offen – also mit direkter Verbindung zum Mutterboden und einem guten Wasserabfluss. Danach ist es noch mit einer grober Holzschnitt-Drainageschicht von 20 cm gefüllt. Und mit 40 cm mittelschwerer Landerde befüllt. Der oberste Pflanzbereich wurde mit der torfreien Hochbeeterde gefüllt

Die Egesa garten Hochbeeterde ist torfrei – überzeugt aber von einer lockeren und krümeligen Struktur.

Ein mit Erde gefülltes Hochbeet mit einem Holzspalier, einem Weidenkorb, einem Metallbehälter und zwei runden Plastiktöpfen, alles vor einem Hintergrund aus Holzbohlen.
Ein Hochbeet mit verschiedenen Gemüsepflanzen in Töpfen, Spalieren, Gartengeräten und einem Weidenkorb, das an einem Holzzaun steht.

Wenn das ganze Beet fertig aufgefüllt ist, können Rankgitter für Bohnen, Gurken, kleine Unterteilungen für Samen, aber auch leere Töpfe als Platzhalter für spätere Pflanzungen eingefügt werden.

Danach erst mal die größeren Pflanzen im hinteren Bereich des Beetes verteilen – sie finden bei uns neben kleinen Gemüsejungpflanzen auch bereits größere vorgezogene Naschpflanzen, sodass die Wartezeit bis zur ersten Ernte verkürzt wird.

Ein kleiner städtischer Garten mit verschiedenen beschrifteten Pflanzen, einem kahlen Baum und einem Holzspalier vor einem Holzzaun. Im Hintergrund sind Backsteingebäude zu sehen.
Ein Hochbeet mit beschrifteten Abschnitten, in denen Kräuter und Erdbeerpflanzen, einschließlich Minze, Oregano und andere grüne Blattpflanzen in reichhaltiger Erde wachsen.

Danach werden im vorderen Teil auch allerlei Kräuter und kleinere Setzlinge verteilt. Schlussendlich alles in die lockeren Erdschickt einpflanzen. Da die Erde einen Grunddünger enthält brauch jetzt zu Anfang noch keine Extra Düngergabe ausgebracht werden, dies sollte jedoch nach der ersten Anwachszeit erfolgen, da Gemüse starkzehrende Pflanzen sind.

Auch Erdbeeren können so zwischen die Kräuter integriert werden. Lassen sie gerade zu Beginn noch die Etiketten der Pflanzen stehen, da sich einige doch zum Verwechseln ähnlich sehen.

Ein durchsichtiger Plastikbehälter mit verschiedenen Saatgutpaketen steht auf der Theke, davor liegen weitere Saatgutpakete, darunter Radieschen- und Kichererbsensorten, ausgebreitet.
Eine Hand hält Rettichsamen über der Gartenerde, im Hintergrund sind eine Rettichsamentüte und grüne Pflanzen zu sehen, bereit zum Einpflanzen.

In kleine Teilbereiche können Radieschen, kleine Karotten oder auch Pflücksalate integriert werden.

Vertiefen sie eine Aussaatrille – danach die Pillensaat verteilen und zudecken

Nahaufnahme von dunkler Erde in einem Pflanzgefäß mit ordentlichen Reihen kleiner weißer Samen, die in flachen Gräben platziert sind, bereit zum Einpflanzen; geflochtene Zweige am Boden des Pflanzgefäßes sichtbar.

Auch die vorgezogenen Bohnen können jetzt ausgepflanzt werden.

So – jetzt gilt es nur noch abzuwarten und dann nach Herzens Lust zu naschen! –

Halt – ein Punkt nicht vergessen, dass alles gut angegossen wird, dabei die Brause auf eine feine Benebelung stellen und nur mit reduziertem Wasserdruck die zarten, jungen Pflänzchen angießen.

 

und jetzt entspannen – und Naschen